Geschlossene Fonds

In der Regel handelt es sich bei geschlossenen Fonds um eine sehr rentable Anlage, jedoch ist diese durch einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Mehrere Anleger investieren in ein gewisses Anlagegut – diese sind überwiegend Immobilien oder auch Schiffe. Bereits ab einem geringen Anlagewert kann der Inverstor investieren und zählt nun mehr als Unternehmer. Eine bestimmte Vorgabe, in welchem Rahmen sich die Investition handelt,  gibt es nicht – dies wird nach dem Anlagewert berechnet. Ebenfalls ist auch der Zeitraum der Investition verschieden, es kommt immer auf das Wirtschaftsgut und seine Nutzungsdauer an.

Im Grunde genommen handelt es sich jedoch um eine langfristige Anlage. Der Vorteil bei geschlossenen Fonds ist sehr deutlich, da diese Anlage nicht nur rentabel ist, sondern vielmehr auch bessere Steuermöglichkeiten anbietet. Weiterhin wird dieser Fond “geschlossen”, wenn das Anlagegut vollständig finanziert worden ist. Dementsprechend können keine weiteren Anlagen veräußert werden, daher auch die Bezeichnung eines geschlossenen Fonds.

Weiterhin bietet dieser spezielle Fond nicht nur Chancen, auch Risiken müssen in Kauf genommen werden. Dabei handelt es sich zunächst um den Verlust der steuerrechtlichen Vorteile. Sollten keine Gewinnerzielungsabsichten des Fonds vorhanden sein, kann das Finanzamt die rechtlichen Vorteile verweigern. Demnach gehen diese Vorteile auch nach dem Erwerb des Fonds verloren. Mit diesem gesammelten Kapital, das durch die Anleger investiert worden ist, werden häufig die Emissionskosten beglichen.